Trost an der Tankstelle täglich

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Trost fungiert wie Treibstoff in der Trauerverarbeitung.  

Der Prophet Jeremia, der wohl wie nur wenige Botschafter Gottes gelitten hat, war durch so zahlreiche Verlusterfahrungen in tiefster Trauer versunken. Es war wohl eher schon eine dunkle Depression. Das Licht der Hoffnung ging für aus und so schreibt er offen und ehrlich: „Von Tränen sind meine Augen ganz blind, es brennt und tobt in meinen Eingeweiden, Schmerz und Verzweiflung brechen aus mir heraus“ (Klag 2,11 GNB).  

Allerdings konnte dieser Seelenzustand für ihn kein dauerhafter sein. Denn er wusste um seinen Gott! Er war, ist und bleibt der Grund warum selbst in tiefster Trauer Trost möglich ist.  

„Die Güte des HERRN hat kein Ende, sein Erbarmen hört niemals auf, es ist jeden Morgen neu! Groß ist deine Treue, o Herr! Darum setze ich meine Hoffnung auf ihn, der HERR ist alles, was ich brauche. Denn der HERR ist gut zu dem, der ihm vertraut und ihn von ganzem Herzen sucht. Darum ist es das Beste, geduldig zu sein und auf die Hilfe des HERRN zu warten.“ (Klag 3,22-26 HfA).  

Interessant ist der Hinweis Jeremias auf „jeden Morgen neu“! Der Trost von gestern ist so unbrauchbar wie die gestrige Zeitung. Der Trost von morgen ist so unerreichbar wie der Horizont. Der Trost für heute ist der Trosttreibstoff für diesen schweren Trauertag.  

Jesus hat in der besten Predigt aller Zeiten, der Bergpredigt darauf hingewiesen, dass die Sonne über gute und böse Menschen aufgeht. Ebenso verhält es sich mit dem Regen. Plusmomente und Minusmomente gibt es also jeden Tag. Und wenn du manchmal gar nicht mehr weißt, wie du den nächsten Monat, die nächste Woche, den nächsten Tag durchstehen sollst, dann erinnere dich an Jesu Worte: „Macht euch keine Sorgen um den nächsten Tag! Der nächste Tag wird für sich selbst sorgen. Es genügt, dass jeder Tag seine eigene Last mit sich bringt.“ (Mt 6,34 NGÜ).  

Es geht nur um diesen heutigen Tag! Und für diesen einen Tag hat Gott für genügend Trost gesorgt! Trosttreibstoff, damit du in der Trauer nicht versinken musst.  

Aber warum nur täglich? Warum jeden Tag neu? Warum ist Heilung einer Trauernarbe nicht ein Einmal-Event? Warum geht es nicht schneller? Warum gibt es nicht die EINE Pille, die alles wieder auf „normal“ stellt?  

Warum immer nur für einen Tag? Damit wir täglich zur Tankstelle kommen! Zu Gott selbst! 

Er ist die Quelle! Er ist keine Zisterne, sondern tatsächliche Quelle des Lebens!  

„Denn mein Volk hat eine doppelte Sünde begangen: Erst haben sie mich verlassen, die Quelle mit Leben spendendem Wasser, und dann haben sie sich rissige Zisternen ausgehauen, die überhaupt kein Wasser halten.“ (Jer 2,13)  

Wende dich für heute an den EINEN, der die nie versiegende Quelle des Trostes ist.  

„Du selbst bist die Quelle, die uns Leben schenkt.“ (Ps 36,10 GNB).  

Warum gibt es Trosttreibstoff für unsere Trauer an der Tankstelle nur für einen Tag?  

Weil Gott an einer echten und vitalen Beziehung zu uns interessiert ist! Er möchte, dass wir zu ihm TÄGLICH kommen.  

Hast Du schon Jesus Christus, das Ticket zu Gott dem Vater, gesucht und gebucht?  

Es gibt so vieles was uns von der Trosttankstelle ablenken und wegziehen kann. Halte du was du hast und lass dich von ihm halten und komme täglich näher zur Quelle des Trostes und wachse in der Trosttreibstoffmenge für deinen Seelentank!  

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